Selbsthilfe bei Burnout Syndrom

Ist die Diagnose Burnout Syndrom erst einmal gestellt, ist die betroffene schon den ersten Schritt zur Selbsthilfe bei Burnout gegangen, denn sie hat erkannt, dass ihr Zustand nicht "gesund" ist und hat einen Arzt aufgesucht.
Der erste Schritt ist immer der schwerste Schritt, aber ab diesem Zeitpunkt kann einem geholfen werden.

Eine allgemeine Behandlung ist beim Burnout Syndrom vollkommen ausgeschlossen, denn jeder Mensch empfindet anders, reagiert unterschiedlich und da die Ursachen so vielfältig und verschieden sind, muss auch die Behandlung auf die betroffene Person spezifisch ausgelegt sein. Meist verabreicht der behandelnde Arzt ein Antidepressivum, was den Patienten wieder etwas beruhigen soll. Der nächste Schritt wird erst einmal Ruhe sein und Stressbewältigung. Vor allem muss den Ursachen auf den Grund gegangen werden. Ratsam ist es hierbei den Arzt um Hilfe zu bitten um einen Termin bei einem Psychotherapeuten zu bekommen, denn für gewöhnlich sind die Wartelisten sehr lange bei den Fachärzten.

Der Facharzt kann sich dann auch um eine eventuelle Kur in einer psychosomatischen Klinik kümmern. Dort kann man in Einzel- oder Gruppengesprächen mit Fachpersonal lernen mit der Krankheit umzugehen bzw. dagegen zu wirken.

Bitten Sie Ihren Arzt um Adressen bei qualifizierten Selbsthilfegruppen in der Umgebung, wenn Sie nicht in eine Klinik möchten. Alleine ist der Weg aus dem Burnout fast nicht zu finden. Wichtig ist es Hilfe anzunehmen.