Psychotherapie bei Burnout SyndromHat man die Symptome des Burnout Syndroms an sich erkannt, ist ein großer Schritt getan. Der erste Weg sollte nun zu einem Arzt seines Vertrauens sein, denn dieser kann helfen, einen Termin bei einem Facharzt für psychosomatische Krankheiten zu bekommen, denn die Wartelisten bei Psychotherapeuten können unter Umständen sehr lang sein. Hat man dort nun einen Termin bekommen, werden zuerst die Ursachen des Krankheitsbildes analysiert und weitere Schritte eingeleitet. Das kann im besten Fall eine Kur in einer psychosomatischen Klinik bedeuteten. Der Weg dorthin ist oft schwer, man fühlt sich im Allgemeinen schon nicht wohl in seiner Haut und wird erneut einer Stresssituation ausgesetzt. Aber genau das ist der Anfang, um die eigene Situation wieder in den Griff zu bekommen. In der psychosomatischen Klinik werden Gruppentherapien angeboten, um das eigene Krankheitsbild vorzutragen und um sich mit anderen betroffenen Personen über das Burnout Syndrom auszutauschen. Außerdem hat man mindestens eins- bis zweimal pro Woche einen Termin beim Therapeuten zu Einzelgesprächen. Parallel dazu bieten die Kliniken meist noch ein ausgedehntes Stressbewältigungsprogramm an um zu lernen auch im Alltag mit dem Burnout Syndrom umzugehen und dagegen zu wirken. Eine Psychotherapie beim Burnout Syndrom ist fast unumgänglich, denn man sollte sich von dem Gedanken schnellstmöglich abwenden das das Burnout Syndrom genauso schnell und einfach wieder verschwindet wie es gekommen ist. |
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