Folgen von Burnout Syndrom

Wenn eine Behandlung des Burnout Syndroms ausbleibt oder die Symptome noch nicht erkannt wurden, weil der Patient sich gerade im Stadium des Rückzugs befindet, können weitere schwere Folgen auf die betroffene Person zukommen.

In der Anfangsphase der Krankheit sind eventuelle Symptome zum Beispiel andauernde Müdigkeit, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Magen- Darm- Beschwerden oder ein erhöhter Cholesterinspiegel. Ignoriert man diese Symptome, folgt meist gleich darauf oder auch parallel dazu ein reduziertes Engagement am Arbeitsplatz, Schuldzuweisungen als emotionale Reaktion und Frustration und körperliche beschwerden wie Geräuschempfindlichkeit und Tinitus. Auch der Rückzug aus dem sozialen Umfeld und eine eigenwillige Abgrenzung von Kollegen am Arbeitsplatz sind nicht selten.

Bleibt die Krankheit weiterhin unbehandelt werden die Folgen vom Burnout Syndrom schlimmer und wesentlich gefährlicher für den Körper und die Seele. Der Körper kommt nicht mehr zur Ruhe und ist in einer ständigen Alarmbereitschaft, durch die kontinuierliche Ausschüttung verschiedener Hormone. Bleibt das Burnout Syndrom weiterhin unbeachtet riskiert die betroffene Person in eine tiefe Depression zu fallen, welche nicht selten von Suizidgedanken begleitet wird.

Sobald man erkannt hat, dass man unter dem Burnout Syndrom leidet, sollte man einen Arzt aufsuchen, der einem bei den nächsten Schritten und dem Weg aus der Krankheit hilft. Darauf sollte man auf keinen Fall verzichten denn alleine ist es fast unmöglich das Krankheitsbild zu verbessern oder gar zu beheben.