Burnout Syndrom bei KindernDas Burnout Syndrom war lange Zeit eine Krankheit von der nur Erwachsene betroffen waren und man zählte Kinder nicht zur Risikogruppe. Leider haben sich die Zeiten geändert und man hat festgestellt, dass Kinder durchaus am Burnout Syndrom erkranken können. Allerdings ist hierfür nicht so oft der Arbeitsplatz bzw. die Schule der Auslöser, sondern häufiger sind es die Eltern die die Kinder unter einen hohen Druck setzen. Angefangen bei den Freizeitaktivitäten, die neben dem Schulstress gut durchorganisiert sein müssen, da man sich keine Zeit nehmen kann weil man schließlich auch als Eltern unter Druck und Dauerstress steht. Es gilt immer alles unter einen Hut zu bringen und vor allem möchte man als vorzeige Familie vor Verwandten und Bekannten dastehen. Ein normal-stressiger Tag beginnt bei dem Kind mit Aufstehen, Frühstücken, Waschen, Zähne putzen, Anziehen und zur Schule gehen. Das Kind bringt den Schultag hinter sich, kommt nach Hause isst vielleicht eine Kleinigkeit und macht dann Hausaufgaben. Danach geht’s beispielsweise zum Sport, in die Musikstunde, oder zum Reitunterricht. Ist das Vollbracht geht’s wieder nach Hause etwas Essen, Waschen Zähne putzen etc. und geht ins Bett. Da bleibt keine Zeit mehr für Ruhe und Entspannung. Eltern sollten ihre Kinder ganz genau im Auge behalten und eventuelle Symptome wie Erschöpfungszustände und wenn es dem Kind schwer fällt morgens aus dem Bett zu kommen nicht ignorieren. Schauen Sie sich gemeinsam den Wochen plan an und agieren Sie für ihr Kind, denn die nächste Möglichkeit zu zeigen wie schlecht es dem betroffenen Kind geht, sind Depressionen, die sich mit Auffälligkeiten wie Magersucht oder das Ritzen in der Haut darstellen. |
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