Diagnose BurnoutDass der Begriff Burnout Syndrom heutzutage in aller Munde ist, zeigt, dass jeder Menschen irgendwann einmal an seine Grenzen stößt. Und auch wenn schneller, flexibler, weiter und korrekter scheinbar die einzigen Worte sind, die ein bereits engagierter Angestellter noch zu hören bekommt, ist irgendwann der Punkt erreicht, an dem der Mensch eine Auszeit braucht. Seelisch und Körperlich. Wer allerdings die entsprechenden Anzeichen für das Burnout Syndrom aufweist und einen Arzt aufsucht, der dies bestätigt, wird nicht wegen Burnout Syndrom krankgeschrieben, sondern unterliegt dann laut Krankmeldung "dem Zustand der emotionalen Erschöpfung". Dies ist der Ausdruck, den man in der Diagnose-Leitliste ICD-10 findet. Auch im Katalog der deutschen Krankenkassen ist das Burnout Syndrom als Krankheit noch nicht vermerkt. Damit die Kosten für die Krankschreibung von den Krankenkassen übernommen werden, muss der Arzt auf die Diagnose: Depression oder Anpassungsstörung ausweichen. Denn bleibt das Burnout Syndrom unbeachtet, kann es schnell auch zu gesundheitlichen Schäden kommen. Viele Betroffene leiden unter anderem an psychosomatischen Störungen, Magen-Darm-Problemen, Herz-Kreislauf-Problemen und Tinnitus. Oftmals leiden sie auch unter starken körperlichen Schmerzen. |
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