Die Phasen des Burnout SyndromsDas Burnout Syndrom kommt nicht von heute auf morgen. Es handelt sich um einen stetig wachsenden Prozess. Bis heute gibt es keine festgelegten typischen Entwicklungsschritte dieser Krankheit, weshalb es sich über die Jahre mehrere Mediziner, Psychoanlaytiker und andere Fachmenschen zu Aufgabe gemacht haben, Theorien über die Entwicklung des Burnout Syndroms aufzustellen. Laut Freudenberger das Ausbrennen damit an, dass der Mensch seinen negativen Gefühle nicht mehr beachtet und so viel dafür tut, um die gewohnten Leistungen zu erbringen, dass er seine Müdigkeit komplett verdrängt. Diese ersten Anzeichen gehen über in Desorientierung im Alltagsleben, Angst vor mangelnder Anerkennung und Abgestumpftheit. Lauderdale gliedert die Phasen in Verwirrung, Frustation und Verzweiflung ein, während Cherniss die Entwicklungsschritte Überforderung, Stillstand und emotionale Abkoppelung eher als passend sieht. Die bekannteste Theorie wurde von der Psychologin Christina Maslach aufgestellt. Sie fasst die Phasen des Burnout Syndroms unter den Begriffen Emotionale Erschöpfung, reduzierte persönliche Leistungsfähigkeit und Depersonalisation zusammen. 1981 entwickelte Sie mit Hilfe von Susan Jackson das Maslach Burnout Inventory. Bis heut ist es das gängigste Messinstrument, zum feststellen des Burnout Syndroms. Bei diesem Selbsttest werden 22 Fragen gestellt, aus denen hervorgeht, ob jemand unter dem Burnout Syndrom leidet. |
||