Burnout Syndrom - PräventionUm gegen Burnout schon im Vorfeld etwas tun zu können, sollte man erst einmal wissen dass man für diese Krankheit anfällig ist. Oft merkt man dies Hauptsächlich im Berufsleben, wie eine perfektionistische Veranlagung, man arbeitet fast ununterbrochen und verzichtet noch zusätzlich auf eventuelle Ruhe- oder Entspannungsphasen. Der Beruf wird zum hauptsächlichen Lebensinhalt. Weiß man dass man anfällig für das Burnout Syndrom ist, sollte man Tipps zur Prävention annehmen. Gegen Burnout hilft es, sich Zeit für sich selbst zu nehmen, das heißt auch, es zuzulassen sich zu entspannen und sich auszuruhen. Hilfreich dabei sind auch immer Hobbys, die zum Ausgleich der inneren Ruhe dienen, wie zum Beispiel Sport, Musik hören oder auch autogenes Training. Am Arbeitsplatz sollte man seine Ziele erreichbar setzen. Realistische Arbeitspläne und auf die Aufteilung verschiedener Aufgaben sollte man nicht verzichten. Man sollte sich klar machen, dass man ersetzbar ist und die Welt sich weiter dreht wenn mal etwas liegen bleibt. Hilfreich kann es auch sein sich mit den Kollegen abzusprechen und im Idealfall sich auch ein Feedback holen zu können. Manchmal kann es auch sehr gut sein verschiedene Möglichkeiten im Kopf durchzuspielen um Problemen auch aus einem anderen Blickwinkel entgegen zu schauen. Beim ändern der Blickrichtung, fallen einem oft die Besten Lösungen ein. Wer nicht gerade selbst davon betroffen ist, kann sich unter einem Burnout-Syndrom wahrscheinlich nur sehr entfernt etwas Genaues vorstellen. Wie es der Name schon sagt, fühlt man sich als Betroffener ausgebrannt; man ist nicht mehr leistungsfähig, stets müde und erschöpft. Aber nicht nur die körperliche Mattheit ist als Symptom zu erkennen. Die Bandbreite der Folgen reichen bis hin zu Depressionen, psychischen Krankheiten und sogar die Flucht in eine Sucht, wie zum Beispiel den Alkoholismus. Nicht nur gestresste Manager werden vom Burnout-Syndrom befallen. Diese Krankheit ist auch bei Hausfrauen und Müttern, Arbeitslosen und allen anderen Menschen zu finden und hat nichts mit gesellschaftlichem Stand, finanzieller Lage oder privaten Ausgangssituationen zu tun. Ob nun Kammerjäger oder Gerichtsvollzieher, Hartz-IV Empfänger oder Professor: Das Burnout-Syndrom trifft alle. Die ersten Anzeichen sind eher ungewöhnlich und könnten auch als Phase abgetan werden. Man empfindet keinerlei Motivation mehr, etwas zu unternehmen, sei es beruflich oder privat. Aggressivität gegenüber der Umwelt ist nur eine weitere Konsequenz, die sich aber mit der Unzufriedenheit des Betroffenen erklären lässt. Die Menschen ziehen sich zurück, empfinden dabei aber selbst die luxuriöseste Umgebung zwischen Wasserbetten und Whirlpools als zu eng, zu schlecht und zu langweilig. Es gibt nicht mehr viel, was einen zufrieden stellt: Am wenigsten man selbst und das, was man tut. Das Äußere wird vernachlässigt, der Haushalt ebenfalls. Es ist ein gefährlicher Kreislauf, aus dem es ab einem gewissen Stadium kein Entrinnen mehr gibt, es sei denn, man holt sich professionelle Hilfe. Wer ein offenes Ohr für das eigene Wohlbefinden hat, unternimmt etwas, bevor es zu spät ist. Wellness bei Stress kann sich leider nicht jeder leisten; zumindest nicht im Hotel oder einem Wellness Ressort vor Ort. Auch Wasserbetten haben die meisten Menschen nicht in ihrer Wohnung, um sich wenigstens das Schlafzimmer zum Wellnessparadies gestalten zu können. Gegensteuern kann man aber mit allen Facetten, die das Wort Wellness beinhaltet. Spaziergänge, Ablenkung und Entspannung durch Lesen oder andere schöne Dinge helfen dabei, das Burnout-Syndrom gar nicht erst ausbrechen zu lassen. Selbstkontrolle, das heißt, einen Strich zu ziehen, wenn alles zu viel wird, ist dabei oberste Priorität. Vom Mobbing bis zum Dauerstress gibt es viele Ursachen für das Burnout-Syndrom. Es handelt sich um eine ernst zu nehmende Krankheit, auch wenn manche Menschen die betroffene für Hypochonder oder zumindest für besonders labil halten. |
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