Ursachen für Burnout

Die Ursachen des Burnout Syndrom lassen sich aus verschiedenen Bereichen zusammentragen. Persönliche, gesellschaftliche, organisations- und sozialpsychologische Aspekte können zum Burnout Syndrom beitragen. Allgemeiner Stress, Mobbing und zu viel Arbeit sind die häufigsten Ursachen für Burnout. Aber wo fängt Burnout an?

Entfernen sich Realität und Wunschbild immer weiter voneinander, wird auch die Enttäuschung darüber immer größer. Diese ist Grundlage für das Burnout Syndrom.

Persönliche Gründe
Das Risiko am Burnout Syndrom zu erkranken wird durch die persönliche Belastbarkeit eines Menschen stark beeinflusst.
Ist ein Mensch in seinem Wesen eher ängstlich, verwirrt, depressiv, ständig besorgt, unsicher und /oder anfällig für Schuldgefühle, ist die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung sehr hoch. Zudem leiden diese Menschen oft an dem sogenannten Helfersyndrom, setzen sich ständig neue und zu hohe Ziele, sind krankhaft ehrgeizig und können sich nicht durchsetzen.

Soziale und organisationspsychologische Ursachen
Ebenfalls ein Auslöser für das Burnout Syndrom ist beruflicher Wechsel. Sei es eine neue Arbeitsstelle, ein neuer Chef oder auch ein neues Aufgabengebiet. Zudem ist routinemäßiges und gleichbleibendes Arbeiten ohne Herausforderungen eine Begünstigung für diese Krankheit. Oft werden die Betroffenen in ihrer Arbeit ausgebremst. Die Möglichkeit sich selbst in die Arbeit einzubringen geschweige denn Entscheidungen zu treffen bleibt Ihnen verwährt. Mangelnde Unterstützung, Anerkennung und Aufmerksamkeit sind ebenfalls Ursachen von Burnout. Häufig ist eine große Belastung am Arbeitsplatz, die vom Vorgesetzten nicht geschätzt der Auslöser.

Gesellschaftliche Ursachen
Zweifelsohne ist auch das Zerbrechen familiärer und freundschaftlicher Beziehungen Auslöser für das Burnout Syndrom. Der Betroffene zieht sich immer mehr zurück und eine innere Leere macht sich in ihm breit. Zudem wächst die Arbeitslosenzahl immer mehr an und viele Menschen bleiben lieber an einem Arbeitsplatz, an dem sie sich unwohl fühlen, statt gar keine Arbeit zu haben.